Eine böse Überraschung -Rohrbruch-

Was vor 20 Jahren das Feuer war, ist heute das Rohrbruch- und Leitungswasserrisiko!

Mittlerweile verursachen Leitungswasserschäden den größten Schadenaufwand in der Wohngebäudeversicherung.

Egal ob geplatzte oder gebrochene Rohre, fehlerhafte Verbindungen, leckende Armaturen oder auslaufende Boiler, das Leitungswasserrisiko ist das Sorgenkind der Versicherungsbranche.

Wie der GDV (Gesamtverband der deutschen Versicherer) in seinem neuesten Schreiben bekannt gab, war die Regulierung der Leitungswasserschäden in 2019 so teuer wie nie. Die Wohngebäudeversicherer entschädigten dafür zum ersten Mal mehr als 3 Milliarden Euro.

Und wenn man mal vom Kostenpunkt absieht, bedeutet so ein Leitungswasserschaden viel Stress, Unannehmlichkeiten und Dreck für die Bewohner.

Aber was führt eigentlich zu einem Rohrbruch oder Leitungswasserschaden? Denn deutschlandweit lassen sich starke regionale Unterschiede erkennen. Tatsächlich spielt die Wasserqualität der einzelnen Gemeinden, das Alter der Rohre , ein gegebenenfalls vorhandener Sanierungsstau sowie die Qualität der Rohre und Verbindungen eine maßgebliche Rolle. Auch die Verlegungsarten der Rohre (früher oft auf Putz, heute eher verputzt) verteuern den Schadenaufwand.

Also was tun um ein solches Schadenereignis zu mindern oder zu verhindern? Wichtig ist eine regelmäßige Wartung der Heizungs- und Sanitäranlagen. Absperrventile sollten leicht zugänglich sein und im Notfall auch funktionieren. Außerdem sollte bei der Installation auf geprüfte Qualität gesetzt, frostgefährdete Bereiche geschützt und auf Unregelmäßgkeiten geachtet werden.

 

 

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