HÄGER präsentiert neue Radkasko-Versicherung

Das Fahrrad gewinnt in der Alltagsmobilität seit Jahren kontinuierlich an Bedeutung. Als E-Bike oder Pedelec ist es zunehmend eine Alternative zum urbanen Individualverkehr. Mit der Radkasko bietet die HÄGER Versicherung nun umfassenden Schutz.

Insbesondere in größeren Städten steigt der Anteil des Fahrrads am Individualverkehr in den letzten Jahren rasant. Mit insgesamt 72 Mio. Fahrzeugen besitzt statistisch betrachtet fast jeder Deutsche ein Fahrrad, E-Bikes und Pedelecs nicht eingerechnet. Laut „Mobilität in Deutschland (MiD)“, einer Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), nutzt rund ein Drittel der deutschen Bevölkerung das Fahrrad regelmäßig und legt dabei rund 9 km pro Tag zurück. Die Verbindung des Fahrrads mit der E-Mobilität erweitert dabei den Nutzwert und erhöht so seine Attraktivität zusätzlich.

Gleichzeitig steigen die Preise für Fahrräder merklich. Über alle Klassen hinweg, kostet ein Fahrrad in mittlerer Preisklasse heute rund 2.000 Euro. Maßgeblichen Anteil an diesem hohen Durchschnittspreis haben vor allen Dingen E-Bikes, die im mittleren Preissegment bereits bei mehr als 2.800 Euro angesiedelt sind. Aber auch ein hochwertiges Rennrad oder ein Mountainbike liegt heute leicht bei einem Neupreis zwischen 1.500 und 2.000 Euro.

Ein klassisches Fahrrad rechtfertigt die hohen Anschaffungskosten mit einer Lebensdauer von durchschnittlich rund acht bis zehn Jahren bzw. einer Laufleistung von 10.000 bis 12.000 Kilometern. Schwieriger wird es bei den zunehmend beliebten E-Bikes. Diese sind durch Akku-Technik und Faktoren wie Gewicht einem höheren Verschleiß ausgesetzt. Diese theoretischen Berechnungen nutzen jedoch vergleichsweise wenig, wenn es zu Unfällen, Diebstahl oder Schäden außerhalb der Gewährleistung des Herstellers kommt. Hier drohen hohe Reparaturkosten oder sogar der Totalverlust.

Gegen Diebstahl sind Fahrradbesitzer gegebenenfalls im Rahmen einer Hausratversicherung geschützt. Welchen Umfang eine solche Mitversicherung hat und unter welchen Bedingungen sie überhaupt haftet, sollte jedoch im Einzelfall kritisch hinterfragt werden.

„Jährlich werden rund 278.000 versicherte und unversicherte Fahrräder gestohlen“, weiß Marcus Dierschke, Vorstand des HÄGER Versicherungsverein a.G. „Nur knapp die Hälfte der Bestohlenen, die überhaupt eine Hausratversicherung besitzen, erhält Leistungen auf Basis einer Fahrradklausel und dann meist auch nur in geringem Umfang, wenn die Versicherungssumme nicht gezielt erhöht wurde, um zum Beispiel ein teures E-Bike abzusichern.“

Mit der HÄGER RadKasko-Versicherung präsentiert der ostwestfälische Versicherungsverein nun eine Fahrradversicherung, die sowohl für Diebstahl als auch für Verschleiß, Schäden nach Ablauf der Gewährleistung, Unfälle, Umweltschäden und andere Schadensereignisse aufkommt. In zwei unterschiedlichen Varianten bietet die RadKasko, vergleichbar der Vollkasko-Versicherung beim Auto, einen umfassenden Schutz, insbesondere für hochpreisige Fahrräder und teure E-Bikes.

Das Segment der Fahrradversicherung ist vergleichsweise neu auf dem Markt der Versicherungen. Bisher engagieren sich in diesem Bereich nur wenige Gesellschaften. Mit wachsender Bedeutung des Fahrrads und nicht zuletzt steigenden Preisen für Neuanschaffungen entsteht hier jedoch ein neues, für Verbraucher wie für Versicherer attraktives Thema.

Als kleinerer Versicherer etabliert die HÄGER Versicherung aus Werther in Nordrhein-Westfalen mit der RadKasko ein weiteres Standbein und bietet über angeschlossene Makler ein neues Produkt, das Besitzern teurer Fahrräder die Sorge um die Investition in nachhaltige Mobilität nach Möglichkeit abnehmen soll.

„Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit liegt unsere Versicherung in den Händen ihrer Mitglieder“, erklärt Dierschke. „Damit unterscheiden wir uns deutlich von den Giganten der Branche. Mit 11 Mitarbeitern betrachten wir uns als Kleinod der Versicherer und überzeugen Versicherungsnehmer vor allen Dingen als Versicherer vor Ort sowie durch die Bereitstellung persönlicher Ansprechpartner und unbürokratischer Hilfe. Geschädigte sollen sich nicht noch zusätzlich ärgern müssen, wenn sie ihr berechtigtes Anliegen einem anonymen Callcenter-Mitarbeiter oder sogar einem digitalen System vortragen müssen.“

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