Gemütliche oder brandgefährliche Adventszeit?

Es ist Sonntagmorgen. Familie HÄGER kommt fröhlich an den Frühstückstisch. Es ist der zweite Advent. Mama HÄGER nimmt die Streichholzschachtel und entzündet die zweite Kerze auf dem Adventsgesteck. Der Raum ist schnell erfüllt vom Schwefelgeruch des Zündholzes und der wohligen Wärme der Kerze.

Auch im restlichen Haus werden über den Tag und Abend verteilt einige Kerzen entzündet. So wird es erst richtig schön. Draußen wütet derzeit das nass-kalte Sturmtief. Familie HÄGER macht es sich gemütlich. Eingemuckelt unter Decken sitzt die Familie auf dem Sofa und ißt die selbstgebackenen Plätzchen.

So oder so ähnlich, mit mehr oder weniger Terminen und Unternehmungen stellen wir uns doch eine tolle Adventszeit vor. Aber was ist, wenn diese Zeit zum Fiasko wird?

In der Adventszeit und zum Jahreswechsel brennt es häufiger als in den anderen Monaten des Jahres. „Rund um Weihnachten und Silvester nehmen die Feuerschäden regelmäßig zwischen 40 und 50 Prozent zu“, sagt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).  Im vergangenen Jahr registrierten die Hausrat- und Wohngebäudeversicherer sogar rund 8.000 Brände mehr zum Jahresende. (Quelle GDV Rundschreiben)

Was kann Familie HÄGER tun, um von einem Feuerschaden in der Adventszeit verschont zu bleiben? Wir geben ein paar Tipps:

  • Der Weihnachtsbaum sollte erst kurz vor dem Fest gekauft werden, damit er nicht trocken und dadurch leicht brennbar ist. Regelmäßiges Gießen verhindert das Austrocknen des Baumes. Benutzen Sie lieber elektrische anstatt echte Kerzen.
  • Kerzen sollten nicht in der Nähe von brennbaren Stoffen wie den Vorhängen aufgestellt werden. Am besten verzichtet man auf leicht entflammbares Material am Adventskranz, wie beispielsweise Strohsterne.
  • Alle Kerzen sollten nie unbeaufsichtigt angezündet und Kinder und Haustiere immer im Auge behalten werden.

Außerdem: Rauchmelder retten Leben!

Ein installierter Rauchmelder ist nicht nur in der Weihnachtszeit ein Lebensretter. Inzwischen sind Rauchmelder in privaten Wohngebäuden in allen Bundesländern Pflicht. Vorgeschrieben ist die Installation in Schlafräumen und Fluren, die als Rettungsweg dienen. Um einen bestmöglichen Schutz zu gewährleisten, sollten sie in jedem Raum einer Wohnung oder eines Hauses eingebaut werden. Beim Kauf sollte ein qualitativ hochwertiger Rauchmelder mit Qualitätssiegel gewählt werden. Weitere Informationen finden sich unter www.rauchmelder-lebensretter.de und weiter auf gdv.de.

Wir wünschen Ihnen eine feuerfreie und angenehme Adventszeit!

Ihr HÄGER-Team

 

 

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