SmartHome – SmartSecurity?

Viele SmartHome-Funktionen sind äußerst praktisch: Licht ein- und ausschalten, die Raumtemperatur steuern und den Wasserverbrauch überwachen.

Verschlossene Türen lassen sich mittlerweile per Sprachsteuerung öffnen und Rollläden hoch- und herunterfahren.

Ein Szenario: Sie sitzen abends zu Hause im Wohnzimmer, das Licht geht aus, die Rollläden fahren herunter, die Haustür geht auf und fremde Personen betreten Ihre Wohnung. Ein wenig übertrieben? Nunja, immerhin hat Siri, die Sprachassistentin von Apple, kürzlich schon einmal den Nachbarn hereingelassen.

 

Langfinger hätten hier leichtes Spiel, das Objekt der Begierde einfach elektronisch zu öffnen. Das Problem: Ein Einbruch ist nicht schon dann nachgewiesen, wenn Sachen fehlen. Und wie wurde die Haustür geöffnet? War diese verschlossen? Den Nachweis darüber muss der Versicherungsnehmer führen. Einen versicherten Einbruch nachzuweisen ist in diesem Fall unmöglich.

Selbstverständlich sind nicht alle SmartHome-Komponenten grundsätzlich ein Sicherheitsrisiko, aber man sollte bedenken: sie sind für den Massenmarkt produziert und Sicherheitsupdates leider oft Fehlanzeige. Wenn also zum Beispiel die Wetterstation in Ihrem Heimnetz von außen geknackt wird und mit jemand in Ihr privates Netz eindringt.

Wie kann ich mich schützen? Wertvolle Tipps gibt es zum Beispiel hier von der Polizei.

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